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title: Sinnvolle Rechteverwaltung – Vom Groben zum Feinen
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updated: "2026-01-22"
category: Rechteverwaltung verstehen / Grundlagen
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# Sinnvolle Rechteverwaltung – Vom Groben zum Feinen

Da ChurchTools mit einem [additiven Rechtesystem](https://staging.churchtools.academy/de/help/rechteverwaltung/berechtigungen/erklarung-des-berechtigungssystems-in-churchtools/) arbeitet, kannst du Nutzern immer nur zusätzliche Rechte geben und nicht nehmen.

**Beispiel**

Hat ein Nutzer den Status "Mitglied" und ist Mitarbeiter im Technik-Team, so kann er über die Gruppe "Technik-Team" Rechte erhalten, die über die Rechte, die mit dem Status "Mitglied" verknüpft sind, hinausgehen. Rechte, die er durch den Status "Mitglied" bereits erhalten hat, können jedoch nicht durch seine Zugehörigkeit zur Gruppe "Technik-Team" eingeschränkt werden.

Bei der Rechtevergabe solltest du daher von der am weitesten zutreffenden zur spezifischsten Eigenschaft vorgehen:

- Vom **Personenstatus**, der für viele gilt,
- über die **Gruppentypen** und **Gruppen**, deren Rechte für einen begrenzteren Benutzerkreis gelten, 
- bis hin zum einzelnen **Benutzer**. (An einen Benutzer solltest du nur in Ausnahmefällen direkt Berechtigungen vergeben, da das schnell zu einer unübersichtlichen Rechtestruktur führen kann, die du dann nur aufwändig pflegen kannst.)

Vergibst du Berechtigungen an einen Gruppentyp, dann gelten diese Berechtigungen für die Gruppenmitglieder **aller Gruppen dieses Typs**. Es ist quasi so, als würdest du eine Berechtigung mit wenig Aufwand an jede Gruppe einzeln vergeben.

**Wichtig**

Grundsätzlich gilt für die Rechtevergabe: **So viele Berechtigungen wie nötig, so wenige wie möglich**.

Wenn du möchtest, kannst du dir auch unser Videotutorial zur Rechtevergabe anschauen:

## 1. Berechtigungen an die Personenstatus vergeben

Du startest mit dem **Personenstatus**: Hier kannst du z. B. allen Mitgliedern Berechtigungen für den Kalender geben und dafür, dass sie Ressourcen buchen können. Gehe alle globalen Rechte der Reihe nach durch und frage dich, ob das Recht für alle Mitglieder sinnvoll **und** nötig wäre. 

## 2. Nutzer berechtigen, die Teil eines bestimmten Gruppentyps sind 

Dann gehst du weiter zu den **Gruppentypen**: Hier stellst du die Berechtigungen für die Rollen ein, die Nutzer in Gruppen eines bestimmten Typs haben sollen. Geh alle Rollen aller Gruppentypen durch und definiere die Berechtigungen.

**Stelle dir beispielsweise folgende Fragen zu den einzelnen Gruppentyp-Rollen:**

*Was darf ein Leiter einer Gruppe des Typs "Dienst" sehen und tun?*
Hier einige Vorschläge von uns: *Personen & Gruppen* sehen, Sicherheitslevel von Personen und Gruppen bis zur Stufe 2  sehen, auf jeden Fall Ressourcen buchen und Events aufrufen.

*Was darf ein Teilnehmer einer Gruppe des Typs "Dienst"?*
Zum Beispiel würde es Sinn machen, dass ein Teilnehmer eines Dienstes das Modul *Personen & Gruppen* und darin die Leute seiner eigenen Gruppe sehen darf.

*Was darf generell ein Leiter einer Gruppe des Typs "Kleingruppe"?*
Er darf vielleicht P*ersonen & Gruppen* sehen und Personen zu seiner Kleingruppe hinzufügen.

*Was darf ein Teilnehmer einer Gruppe des "Kleingruppe"?*
Er muss vielleicht erstmal gar niemanden sehen, solange er nicht einen Dienst hat.

## 3. Nutzer berechtigen, die Teil einer bestimmten Gruppe sind

Nun kannst du noch bestimmte **Gruppen** berechtigen. Du könntest beispielsweise den Rollen einer Gruppe "Gemeindeleitung" weitreichende Rechte geben, die sie benötigen, um ihre Arbeit zu tun.

## 4. Einzelne Nutzer berechtigen

Schließlich gehst du noch die einzelnen **Benutzer** durch und fragst dich, ob ein Nutzer noch weitere Berechtigungen benötigt.

**Wichtig**

Aus Gründen der Übersichtlichkeit solltest du an einen Benutzer jedoch nur in Ausnahmefällen direkt Berechtigungen vergeben.
